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Kimono ist etwas, das man erlebt

Über mich

Mein Weg zum Kimono begann mit der Teezeremonie

Ich bin Yen und lebe in Neuss bei Düsseldorf.

Zum Kimono kam ich durch die japanische Teezeremonie. Als ich mit dem Teeunterricht begann, wollte ich den Kimono nicht nur zu besonderen Anlässen tragen. Ich wollte lernen, mich selbst anzuziehen und besser zu verstehen, wie Kimono, Obi und die einzelnen Accessoires zusammengehören.

Was zunächst aus einem praktischen Wunsch entstand, wurde mit der Zeit zu einem wichtigen Teil meines Lebens.

Lernen, tragen und weiterlernen

Am Anfang erschien mir das Anziehen kompliziert.

Es gab viele unbekannte Kleidungsstücke, neue Begriffe und Regeln. Gleichzeitig faszinierte mich, wie sehr kleine Veränderungen am Kragen, Obi oder bei der Auswahl der Accessoires die gesamte Wirkung eines Kimono verändern können.

Ich begann, mich intensiver mit Kitsuke, Koordination und japanischer Kleidungskultur zu beschäftigen. Ich bin professionell im Kitsuke ausgebildet und habe meine Techniken bei erfahrenen Lehrerinnen und Lehrern aus Japan erlernt. Gleichzeitig bilde ich mich kontinuierlich weiter und arbeite derzeit auf meine Qualifikation als Kimono-Ankleidelehrerin hin.

Für mich gehört dieses Weiterlernen selbstverständlich dazu. Kimono ist ein großes Thema, bei dem es immer noch etwas Neues zu entdecken gibt.


Was Kimono für mich bedeutet

Für mich ist Kimono weder ein Kostüm noch etwas, das nur für Fotos oder besondere Veranstaltungen gedacht ist.

Kimono ist Kleidung.

Kleidung, bei der Technik, Material, Jahreszeit, Anlass und die Persönlichkeit der tragenden Person zusammenkommen. Dieselbe Kombination kann an zwei Menschen vollkommen unterschiedlich wirken. Genau das finde ich besonders interessant.

Ich möchte Kimono mit Respekt tragen, aber nicht aus Angst vor Fehlern im Schrank lassen.

Man muss nicht von Anfang an jede Regel kennen. Viel wichtiger ist es, anzufangen, Fragen zu stellen und mit jedem Tragen sicherer zu werden.


Warum ich Kimono unterrichte

Außerhalb Japans ist es nicht immer einfach, verständliche Informationen, persönlichen Unterricht oder andere Menschen mit demselben Interesse zu finden.

Ich möchte weitergeben, was ich selbst gelernt habe, und anderen dabei helfen, Kimono nicht nur zu bewundern, sondern tatsächlich selbst zu tragen.

Im Unterricht ist mir wichtig, die einzelnen Schritte verständlich zu erklären und auf den jeweiligen Menschen einzugehen. Jeder Körper, jede Erfahrung und jeder Grund, Kimono zu tragen, ist anders.

Mein Ziel ist nicht, Kimono komplizierter oder unerreichbarer erscheinen zu lassen, als er sein muss.

Ich möchte dir dabei helfen, deinen eigenen Zugang zu finden.

Kimono, Tee und Biyori

Kimono ist für mich eng mit der Teezeremonie, den Jahreszeiten und anderen Bereichen der japanischen Kultur verbunden.

Unter dem Namen Biyori teile ich diese Interessen durch Kimonounterricht, Ankleiden, Treffen und kulturelle Projekte in Deutschland.

Mein Weg mit Kimono ist noch nicht abgeschlossen – und genau das ist ein wichtiger Teil davon.

Kimono muss nicht mit Perfektion beginnen.

Er darf mit Neugier beginnen.

Mit meine Studentin
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